09.05.2019

Visionsbüro Frankfurt: Zukunftslabor für den Handel

Mit einer „Kick-off“-Veranstaltung am 21. und 22. Mai wird das Visionsbüro Frankfurt als Zukunftslabor für den relevanten Einzelhandel von morgen auf das Gleis gesetzt.

Handel im Wandel – das gilt natürlich auch in der Mainmetropole, ein beinahe schon inflationär gebrauchter Terminus, der jedoch zunehmend an Aktualität und Bedeutung gewinnt. Dabei lautet die Kernfrage für jeden Händler: Wie schaffe ich es auch in Zukunft, für meinen Kunden relevant zu bleiben, um ihn so an mich zu binden? Daraus abgeleitet: Wie schaffen wir es als Einkaufsstraße oder Stadtteil, Besucher und Besucherinnen anzulocken? Eine der größten Herausforderungen vor diesem Hintergrund ist die Kombination von stationärem und digitalem Handel. Innovative Services und Lösungen bieten dabei Möglichkeiten, die für Kunden wie Händler echte Mehrwerte generieren sollen.

Es soll ein Ort in Frankfurt entstehen, in dessen Rahmen Ideen entwickelt werden, wie die Symbiose Stadt und Handel in Zukunft aussehen und gelebt werden kann, besser das Visionsbüro Stadt & Handel Frankfurt. Das Visionsbüro soll für alle Akteure der Innenstadt und Stadtteile eine Anlaufstelle sein, also für Händler, Immobilienbesitzer, Gastronomen, handelsnahe Dienstleister und nicht zuletzt Forschungseinrichtungen. Und: Das Projekt soll Strahlkraft weit über die Main metropole hinaus haben. Es soll gezeigt werden, dass in Frankfurt innovative und kreative Idee wachsen. Das Visionsbüro wird, so die Planung, in einem Ladenlokal direkt im Bereich der Neustadt Frankfurt eingerichtet. In den Räumlichkeiten soll ein Ort der Begegnung entstehen. Workshops, Barcamps und Vortragsreihen sollen etabliert werden. Vor Ort werden dann Agenturen und Dienstleister ihre Leistungen in der Praxis zugänglich machen. Und auch für Gründerinnen und Gründer entsteht hier ein Raum für Austausch, Diskussion und Entwicklung. Das Signal nach außen: Frankfurt bietet mehr als Banken und Fintech – auch der Handel und handelsnahe Ideen sind hier am Main zuhause und gerade in Zusammenarbeit mit der Kreativwirtschaft soll Frankfurts Attraktivität gesteigert werden. In intensiven Vorgesprächen mit bestehenden Kooperationspartnern wurden zuletzt Ansätze und Inhalte erarbeitet, die im Visionsbüro entwickelt und weitergedacht werden sollen.

Dazu zählen:

  • Digitale POS-Systeme (iPad-Kassensysteme)
  • WiFi-Technologie
  • Digitale Bonussysteme
  • Sicherheitstechnik
  • Personalentwicklung
  • Storekonzepte/Beleuchtung
  • Markenbildung/Eigenmarkenentwicklung
  • Marketingkonzepte
  • Marktplätze (on-/offline)
  • Website/Webshop
  • Klimaschutz

Handelsverband aktiver Vermittler
Der Handelsverband bringt sich in diesen Veränderungsprozess aktiv als Vermittler zwischen Wirtschaft und Politik ein. Als Spitzenverband für die Branche arbeitet er in enger Abstimmung mit allen relevanten Akteuren, um die Innenstädte mit einem attraktiven Einzelhandel zukunftsfest zu machen. Außerdem begleitet und unterstützt der Handelsverband seine Mitgliedsunternehmen bei mit dem Strukturwandel verbundenen konkreten Fragestellungen und Herausforderungen.